Entstehungsgeschichte

3000 Teilnehmer auf der Art Parade I: Am 19. November 2009 zog die erste Stuttgarter Art Parade als Reaktion auf die angekündigten Kürzungen im Kulturhaushalt auf die Straße. Es war die größte derartige Kunstaktion in der Stuttgarter Stadtgeschichte. Mehr als 150 Institutionen aller Kunstgattungen unterstützten die Initiative und schlossen sich mit hunderten von Kunstfreunden dem bunten Zug aus Künstlern, Musikern, Schau- und Puppenspielern an.

Mit Transparenten, Plakaten, Schirmen und Maskeraden versammelten sich schließlich ca. 3000 Menschen vor dem Stuttgarter Rathaus, wo Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster persönlich den Stuttgarter Appell entgegen nahm. DerStuttgarter Appell plädiert für den Erhalt und die Stärkung der vielfältigen Stuttgarter Kultur und warnt vor den langfristigen Schäden durch Kürzungen im Kulturhaushalt.

Stuttgarter Kulturdialog II am 09./10. Juli 2010 an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Wie kann kommunale Kulturpolitik und Kulturförderung in Zukunft aussehen? Welche Kriterien braucht man, welche Ziele darf man nicht aufgeben, wie kann man Kontinuität und Beweglichkeit gleichzeitig ermöglichen, auch wenn die wirtschaftlichen Spielräume enger werden? Als II. Akt zur erfolgreichen »Art Parade« soll unter dem Titel »Stuttgarter Kulturdialog« das Gespräch über diese Fragen eröffnet werden. Sechs renommierte Gastreferenten/inDer »Stuttgarter Kulturdialog« beginnt Anfang Juli, wird im Herbst weitergeführt und soll in die nahe Zukunft wirken als ein gemeinsames Forum der Kulturschaffenden, Vermittelnden und Interessierten in dieser Stadt.